Phoenix Wright: Ace Attorney – Spirit of Justice (Demo)

Diese Woche ist es so weit: Capcom bringt den sechsten Teil der Ace Attorney-Reihe in den Westen. Wie schon Teil 5 kommt Spirit of Justice bereits drei Monate nach dem Japan-Release zu uns. Ebenfalls wie beim Vorgänger gilt aber: Das Spiel wurde nur auf Englisch übersetzt und erscheint nur als digitaler Download im eShop, dafür aber zu einem ermäßigten Preis. Davon kann man halten was man will. Als Sammler finde ich es schade, aber als Ace Attorney-Fan bin ich einfach froh, dass Capcom das Spiel überhaupt lokalisiert (R.I.P. Ace Attorney Investigations 2). Bevor das Spiel aber am Donnerstag erscheint, hat Nintendo eine Demo im eShop veröffentlicht, die einen kurzen Einblick in das Spiel und seine neuen Features gewährt. Doch das ist noch nicht alles: Zusätzlich gibt es noch einen Prolog in Anime-Form, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

In der Demo wird kurz erklärt, dass Phoenix ins Königreich Kura’in gereist ist um seine frühere Partnerin Maya zu besuchen, die kurz vor der Vollendung ihrer spirituellen Ausbildung steht. Doch es kommt wie es kommen muss: Phoenix‘ Fremdenführer wird des Mordes beschuldigt und er muss ihn prompt vor Gericht verteidigen. Was er dort erfährt ist schockierend, denn in Kura’in sind Strafverteidiger nicht gerne gesehen, sondern werden von den Bürgern für Lügner und Tatsachenverdreher gehalten. Sämtliche Gerichtsurteile werden durch die Visionen der Prinzessin Rayfa entschieden. Dadurch lässt sich Phoenix natürlich nicht bremsen und er wagt es, die Prinzessin anzuzweifeln und Widersprüche in ihren Visionen zu finden.

Diese Seancen und das finden der Widersprüche in ihnen sind das neue Feature dieses Spiels. Dabei werden die Sinneseindrücke der Opfer im letzten Moment ihres Lebens offenbart. Anschließend muss Phoenix die Aussagen der Zeugen mit den Erinnerungen des Toten abgleichen. Das Feature wirkt in der Demo schon sehr interessant und wird wohl für viele Überraschungen in der Vollversion sorgen. Eine weitere Neuerung, oder mehr ein Schritt zurück, die sofort auffällt, ist die Lebensanzeige. Statt der Lebensleiste die seit dem zweiten Teil benutzt wurde, findet man nun wieder fünf einzelne Lebenspunkte wie sie ursprünglich in Teil 1 vorhanden waren. Ich nehme an, dass sich das deutlich auf den Schwierigkeitsgrad auswirken wird. Das wird dem Spiel aber nicht schaden, denn der Vorgänger war schon fast zu einfach im Vergleich zum Rest der Reihe.

Aus technischer Sicht gibt es wie gewohnt wenig bis nichts zu meckern. Der Soundtrack klingt wunderbar instrumentiert und die bisher gezeigten Songs sind sehr eingängig und spiegeln das Thema des fernöstlichen Landes Kura’in gut wieder. Die Grafik wurde meinem Eindruck nach im Vergleich zu Dual Destinies noch ein bisschen aufpoliert und es gibt wieder sehr schicke, komplett vertonte Animesequenzen. Die Demo selbst ist übrigens zirka eine halbe Stunde lang. Ich würde sie allen Fans empfehlen um sich für den Release noch einmal richtig zu hypen. Aber auch Nicht-Fans können die Demo auf jeden Fall ausprobieren, um vielleicht auf den Geschmack für die Reihe zu kommen. Dann sollten sie aber am besten auch noch die Demo von Teil 5 spielen, die einen besseren Einstieg in die Welt bietet als die Demo zu Spirit of Justice.

Für mich ist das Spiel ohnehin ein Pflichtkauf, denn Ace Attorney zu meinen absoluten Lieblingsadventurespielen. Besonders nach der Demo bin ich mir sicher, dass das Spiel ein absolutes Fest für Fans der Reihe und des Genres wird. Ich kann es kaum erwarten, wieder „Objection!“ in mein DS-Mikrofon zu brüllen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s